Die Macht der Narrative

Wer das Narrativ kontrolliert, muss die Realität nicht mehr erklären.

Narrative formen unsere Wahrnehmung und geben uns einen sozial-normativen Rahmen. Sie stiften Sinn und Zugehörigkeit, doch ebenso können sie ausschließen, Diskussionen ersticken und Kritik unterbinden. Entscheidend ist daher die Frage: Wann haben wir diese wirkmächtigen Erzählungen zuletzt wirklich hinterfragt?

Die folgenden Kapitel nehmen einige der gängigsten Narrative im Kulturbetrieb unter die Lupe. Es soll darum gehen, ihren Ursprung, ihre Funktion und ihre Wirkung sichtbar zu machen. Und um das Bewusstmachen von Mustern, die generationenübergreifendes Verhalten prägen und Strukturen stabilisieren. Sie laden ein, Narrative als das zu begreifen, was sie sind: mächtige Erzählungen – keine unwiderlegbaren Naturgesetze.

Das Narrativ von der „Theaterfamilie“
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“Wir sind hier alle eine Familie!”
Zwischen Zugehörigkeit und Abhängigkeit.
Das Narrativ vom nervlichen Ausnahmezustand
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„Wenn wir auf die Bühne gehen, sind wir in einem nervlichen Ausnahmezustand!“
Zwischen Adrenalin und Allmacht – das Schauspiel der Unantastbarkeit.
Das Narrativ der strukturellen Andersartigkeit
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„Wir sind doch kein normaler Produktionsbetrieb!“
Vom Mythos der Sonderstellung zur Notwendigkeit echter Reformen
Das Narrativ von der tragischen Alleinverantwortung
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„Am Ende muss ICH meinen Kopf hinhalten“
Über Führungsmythen, Machtkonstrukte und echte Verantwortung im Kulturbetrieb
Das Narrativ vom notwendigen Übergriff
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"Kunst muss übergriffig sein"
Zwischen Freiheitsversprechen und Machtmissbrauch

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