Narrative formen unsere Wahrnehmung und geben uns einen sozial-normativen Rahmen. Sie stiften Sinn und Zugehörigkeit, doch ebenso können sie ausschließen, Diskussionen ersticken und Kritik unterbinden. Entscheidend ist daher die Frage: Wann haben wir diese wirkmächtigen Erzählungen zuletzt wirklich hinterfragt?
Die folgenden Kapitel nehmen einige der gängigsten Narrative im Kulturbetrieb unter die Lupe. Es soll darum gehen, ihren Ursprung, ihre Funktion und ihre Wirkung sichtbar zu machen. Und um das Bewusstmachen von Mustern, die generationenübergreifendes Verhalten prägen und Strukturen stabilisieren. Sie laden ein, Narrative als das zu begreifen, was sie sind: mächtige Erzählungen – keine unwiderlegbaren Naturgesetze.
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